15.05.2003 (Kulturfabrik, Krefeld)
Im Mai luden die Blinden Gardinen ein zu einem
kleinen gemütlichen Konzert in der Krefelder
KuFa. Wer sich wohl hinter diesem Pseudonym
versteckte? Der Name erinnerte mich an eine
große deutsche Metal Band, deswegen ging ich
einfach mal hin.
Wir waren recht früh da und standen noch ein
Weilchen gemütlich vor der Halle in der Sonne
rum. Da wir recht weit vorne in der Schlange standen,
konnten wir in der Halle praktischerweise Plätze
in den ersten beiden Reihen, ziemlich in der Mitte
ergattern, sehr cool.
Das Konzert wurde mit ein wenig Schwertgeklapper vom
Band und den berühmten Worten "The Field is
lost, everything ist lost!" eröffnet, gefolgt
von "Into The Storm". Die gleiche Eröffnung, die
auch Blind Guardian schon seit Jahren verwendet, da
haben sich die Gardinen sehr nah an ihre Idole
gehalten. Bis auf den Schlagzeuger
sahen sie den Originalen auch zum Verwechseln
ähnlich!
Ok, na gut, wir alle wussten es schon vorher, dies
war ein quasi geheimes Konzert der echten Blind
Guardian, oder wie Hansi so schön sagte: "Heute
Abend sind wir unsere eigene Coverband." Der Vorteil
bei der ganzen Sache: Die KuFa ist relativ klein und
soweit ich mich erinnere gab's noch nicht mal 'ne
Absperrung vor der Bühne, so nah kommt man schon
lange nicht mehr an die Guardians ran. Die
Philipshalle letztes Jahr hatte doch ganz andere
Dimensionen. Insofern war's schön, die Jungs mal
wieder in einem kleineren Rahmen zu erleben.
Einen Nachteil hatte das ganze aber auch, der
Tontechniker war scheinbar nicht mehr an so kleine
Hallen gewöhnt. Der Mix war entsprechend
schlecht, zumindest in der vorderen Hälfte der
Halle. Hansi war fast gar nicht zu hören, obwohl
er direkt vor mir stand und der Rest der Band war
zwar laut, aber der Klang ziemlich breiig. Na ja, den
Gesangspart hat eh das Publikum mit übernommen.
Kurz vor der zweiten Zugabe hab ich mich etwas nach
hinten fallen lassen, um in der Pause eben am
Merchandise Stand ein Bard's Song T-Shirt zu
erwerben. Ich hatte keine Lust nach dem Konzert
anzustehen. Dabei konnte ich feststellen, dass an der
Rückwand der Halle, der Sound nahezu ideal war,
hier kamen alle Instrumente ziemlich klar rüber.
Schade, ein etwas ausgewogenerer Klang für die
ganze Halle wäre besser gewesen.
Insgesamt war's aber ein klasse Konzert, die Stimmung
war gut und der Bard's Song fast noch lauter als in
der Philipshalle. (Manche sagen, mehr laut als
schön, aber immerhin...) Vermisst habe ich ein
wenig Barbara Ann als Rausschmeißer, aber
ansonsten war die Songauswahl top.
Ach ja, eine Playlist konnten wir auch wieder
ergattern:
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Intro (War Of Wrath)
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Into The Storm
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Welcome To Dying
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Nightfall In Middle Earth
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The Script For My Requiem
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Harvest Of Sorrow
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Valhalla
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Bright Eyes
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I'm Alive
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The Soulforged
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Born In A Mourning Hall
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Mordred's Song
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Another Holy War
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And Then There Was Silence
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The Bard's Song (In The Forest)
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Imaginations From The Other Side
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1. Zugabe
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And The Story Ends
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Lord Of The Rings
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Time Stands Still (At The Iron Hill)
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2. Zugabe
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Mirror Mirror
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