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Schottland 2009 |
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Wir sind auch in diesem Jahr wieder zeitig am frühen
Morgen losgefahren, damit wir bei eventuellen Staus nicht
unnötig in Stress geraten würden. Scheinbar war
es dann aber doch ein bisschen zu früh für mich
und wir haben auf dem Weg von Köln nach Amsterdam
einen unfreiwilligen Abstecher nach Recklinghausen gemacht.
Diese Autobahnverknotung bei Oberhausen ist
aber auch wirklich tückisch.
Ansonsten sind wir aber sehr gut durchgekommen, es gab keine nennenswerten Staus, nur hier und da war der Verkehr ein wenig dichter. In Ijmuiden haben wir uns dann brav in die noch recht kurze Warteschlange eingereiht und mit unserer Reiselektüre begonnen. Dabei genossen wir auch ein wenig das gute Wetter, die Sonne strahlte fröhlich vom Himmel herunter. Das Einchecken begann recht pünktlich, die Wartezeit auf dem Vorplatz vor dem Schiff war trotzdem wieder recht lang. Dafür durften wir dann im Schiff auf dem obersten Parkdeck parken, der Weg zu unserer Kabine war also angenehm kurz.
Die Kabine selbst war wieder recht klein, es gab ein
Etagenbett, eine Sitzbank und natürlich eine winzige
Nasszelle. Den Luxus einer Viererkabine wie im Jahr zuvor
hatten wir diesmal leider nicht. Außerdem war die
Kabine ein wenig schmutzig, da wurde wohl nur sehr
oberflächlich gereinigt. Naja, für eine Nacht
sollte es reichen. Was mir leider erst später auffiel,
war, dass die Leiter zum oberen Bett falsch herum
verdübelt war. Die Sprossen waren dadurch nicht
waagerecht, sondern in einem leichten Winkel, was das
Klettern mit nackten Füßen sehr unangenehm
machte.
Da es aber schon in der Nacht und ich
bereits im Schlafanzug war als mir das auffiel, hatte ich
auch keine Lust mehr mich zu beschweren.
Zum Abendessen begaben wir uns wieder in das kleine Bistro.
Zu unserem Bedauern war die Auswahl dort nicht mehr so gut, wie noch vor
zwei Jahren. Damals gab es noch große, belegte
Baguettes, diesmal gab es nur Kuchen und Brötchen.
Schade eigentlich, aber der Kuchen war auch recht lecker
und wir hatten auch noch unsere eigene Notration auf der
Kabine. Verhungert sind wir also nicht.
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Die See war bei dieser Überfahrt wieder sehr ruhig und wir haben eine durchaus angenehme Nacht an Bord verbracht.
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