Matterhorn

Zermatt 2007

Matterhorn

Tag 1

In diesem Jahr hatten wir beschlossen, wieder mit dem Auto anzureisen. Und weil an diesem Wochenende die Osterferien begannen, wollten wir früh, sehr früh, losfahren. In dieser Nacht konnte keiner von uns so richtig schlafen und so standen wir bereits um 1:30 Uhr wieder auf. Schnee Ganz so früh wollten wir eigentlich noch nicht los, aber nach einer größeren Tasse Kaffee und einem kleinen Frühstück beluden wir unser Auto und machten uns um 2:30 Uhr auf den Weg.

Die Autobahn war ungewöhnlich voll, aber unser Plan ging auf und wir gerieten in keinen einzigen Stau.Wir kamen sehr gut voran und auch das Wetter spielte mit. Erst bei Rust begann es zu regnen, an der Schweizer Grenze, in Basel, schneite es sogar. In der Morgendämmerung überquerten wir die Grenze.

Das Wetter wurde bald besser, der Schneefall hörte auf und aus den Wolken schälten sich die ersten Berggipfel. Die Bäume waren alle mit einer leichten Schneeschicht wie von Puderzucker überzogen. Einfach wunderschön!

Bis Kandersteg wechselten sich nun Nebel und strahlender Sonnenschein ab. Und auch wir wechselten uns ab, und zwar beim Fahren, denn wir alle litten ein wenig unter Schlafmangel. ZermattIn Kandersteg befindet sich eine kleine Verladestation, von der aus Autozüge durch den Lötschbergtunnel fahren und so eine Abkürzung vom Kanton Bern in den Kanton Wallis ermöglichen.

Ab Goppenstein, am anderen Ende des Autotunnels, waren die letzten Nebel verschwunden und wir näherten uns unter strahlend blauem Himmel unserem Ziel. In Täsch stellten wir unseren Wagen in das neu gebaute Parkhaus und luden unseren Krimskrams auf einen Gepäckwagen. Ab hier beginnt mehr oder weniger die Autofreie Zone. In Zermatt selbst fahren fast nur Elektrowagen und Pferdegespanne. Einheimische und auch Taxis können immerhin noch bis zum Ortseingang fahren. Gäste parken im allgemeinen in Täsch. Seit einer Weile pendeln neue Züge zwischen Täsch und Zermatt, in die man die kompletten Kofferwagen hineinschieben und mitnehmen kann. So meisterten wir schnell und unkompliziert auch die letzte Etappe. Um 12:30 Uhr erreichten wir unsere Ferienwohnung.

Für den Nachmittag stand nicht mehr viel auf dem Programm. Okay, Mittagessen, Skipässe kaufen, ein kleiner Einkaufsbummel und natürlich Erholung von der langen Fahrt. *schnarch*

Das Wetter, das so verheißungsvoll begonnen hatte, verschlechterte sich leider zusehends, ein kräftiger Wind kam auf und von Italien her drängten herein. Am Abend war der Himmel komplett bedeckt.


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